Die richtige Rasenpflege

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Rasenpflege

Einen Rasen pflegen und anlegen, ist leichter gesagt als getan. Jedoch ist es nicht unmöglich und mit den richtigen Tipps können auch Sie als Hobbygärtner dies selbst in die Hand nehmen. Doch wie ist dabei vorzugehen? Was ist im Allgemeinen dabei zu beachten?

Bewässerung ist die halbe Miete

Die Rasenpflege beginnt schon mit der richtigen Bewässerung. Dies ist das Erste, was Sie tun sollten, um Ihren Rasen gut erhalten zu können. Dabei ist es besonders wichtig, dass Sie nicht an Wasser sparen, da sonst nicht alles bis hin zu den Wurzeln auch Wasser abbekommt. Natürlich kommt es dabei auch auf die Bodenbeschaffenheit an. Sollte es sich, um einen Lehmboden handeln, dann reicht es einmal die Woche ca. 15 l pro m² zu bewässern. Bei lockeren Sandböden sollte dies schon eher der Fall sein. Bereits nach 3-4 Tagen können Sie wieder damit beginnen. Sie haben sogar die Möglichkeit die Feuchtigkeit anhand einer Grassode zu testen, so sind Sie auf der sicheren Seite. Mithilfe der Gartengeräte können Sie es sich auch einfacher machen.

Rasen säen - Welche Rasentypen gibt es?

Rasen wird meist in unterschiedliche Typen aufgeteilt, wo Sie die Auswahl haben. So gibt es zum Beispiel Spiel und Freizeitrasen, der gerade für Familien gut geeignet ist. Dieser ist günstig und hat trotz allem eine hervorragende Qualität. Diese Art ist besonders belastbar.

Möchten Sie eher eine Mischung aus feinen Gräsern haben, dann bietet sich Zierrasen für Ihr Vorhaben besonders an. Diesen gibt es als Premiumrasen und auch als Suprarasen.

Achten Sie dabei auch auf die richtige Saat. Hier macht es die Mischung aus. Demnach ist es nicht verkehrt, wenn Sie möglichst viele, verschiedene Gräser einsetzen.

Diese wachsen gut an und sind auch später noch so schön wie beim Zeitpunkt des Einsäen. Beispiele hierfür sind deutsches Weidelgras, Wiesenrispe, Rotschwingel, Straußgras etc.

Wie vermeide ich Moos?

Besonders Moos kann zu einem lästigen Unkraut werden, wenn es erst richtig wuchert. Doch dafür gibt es auch eine Ursache: ein schlechter Wasserabzug. Dieser entsteht häufiger Weise durch Nährstoffmangel und Schatten. Auch ein zu schwerer und verdichteter Boden sowie ein niedriger pH-Wert können dies verursachen. Was dagegen helfen kann, ist gründliches Belüften des Rasens mithilfe von Aerifizieren und scharfem, mittelkörnigem Sand. Dies kann schon wahre Wunder bewirken.

Regelmäßiges Mähen spart zusätzlichen Aufwand

Achten Sie darauf, dass Ihr Rasen regelmäßig und gleichmäßig gestutzt wird. Dann brauchen Sie auch nicht so viel auf einmal mähen, was auch gut so ist. Stutzen Sie immer nur ein wenig, dann fördert dies die Fotosynthese und die Wurzeln schaffen es sich weiter auszubreiten. 3-5 cm als Höhe sind dabei vollkommen in Ordnung.

Der Vertikutierer - Damit bekommen Sie auch Rasenfilz weg

Verdorrte Pflanzenreste sowie Unkraut sollten nicht allzu lange unberücksichtigt bleiben. Ansonsten kann der Rasenfilz nämlich verhindern, dass Licht und Wasser an die Graswurzeln gelangt. Das hat zur Folge, dass nicht mehr wirklich viel nachwachsen kann. So sterben die Wurzeln ab, demnach ist es umso wichtiger, dass Sie mit Vertikutierer die abgestorbenen Reste vertikutieren. Das Praktische dabei ist, dass Sie nicht nur Moos und andere Reste entfernen können, sondern auch der Boden leicht angeritzt wird. Das hat zur Folge, dass die Nährstoffe wieder bis zu den Wurzeln durchdringen können. Sollten schon kahle Stellen entstanden sein, dann sollten Sie da dringend nach säen.

Unkraut entfernen war so noch nie einfacher.

Rasen düngen und die richtige Düngmethode finden

Denken Sie ebenso daran stickstoff- oder phosphororientiert zu düngen. Gleiches gilt auch für Magnesium, Eisen und Kalium, was den Boden zusätzlich anreichert und dem Gras genügend Stoffe bietet.

Daneben tragen auch naturbelassene Böden zu einer guten Begebenheit bei.

Helfen hierbei können auch Kombinationsprodukte, die auch beim Unkraut entfernen behilflich sind. Dies sollte allerdings nur in Betracht gezogen werden, wenn wirklich Unkraut vorhanden ist. Ansonsten tut es ein Mehrstoffdünger auch. Düngen ist dabei jedoch auch nur sinnvoll, wenn Sie den Rasen wässern. So kann es besser eindringen und liefert die Nährstoffe direkt dahin, wo diese hingehören.

Haben Sie einen gesunden Rasen, dann reicht es auch schon 2 Mal im Jahr zu düngen, nur bei Mangelerscheinungen sollten Sie eher eingreifen. Hinzu kommt noch, dass die Grünfläche je nach Saison unterschiedliche Ansprüche hat.

In Phasen langer Trockenzeit ist es vor allem wichtig, dass Sie die Fläche ausreichend bewässern. Hinzu kommt das Rasen düngen, welcher in der Hauptwachstumsphase mit Stickstoff versorgt werden muss. Anders sieht es im Sommer aus, denn hier müssen Kalium und Stickstoff ungefähr im Gleichgewicht sein. Sollte es jedoch zu heiß sein, dann ist es besser gar nicht erst zu düngen. Dann im Herbst macht sich kaliumhaltiger Dünger besonders gut, da der Boden so gut gegen die Kälte vom Winter abgehärtet ist. Möchten Sie sich die Arbeit hierbei etwas erleichtern, können Sie auch einen Streuwagen hinzuziehen.

Unser Verleihservice

Falls Sie sich nicht extra Maschinen für die Rasenpflege anschaffen wollen, dann sind wir, der Baumaschinenverleih Potrep, der richtige Ansprechpartner hierfür. Wir bieten Ihnen allerlei Maschinen an, die Sie sich für Ihr Vorhaben ausleihen können. Hier finden auch Sie definitiv das Richtige für sich, denn die Auswahl ist groß. Wir beraten Sie auch gerne, wenn Sie Hilfe bei etwas benötigen sollten. Möchten Sie Mal direkt vorbeikommen, dann finden Sie uns in Holzwickede. Dann helfen wir Ihnen auch vor Ort liebend gerade weiter.

Was sollte bei der Pflege sonst noch beachtet werden?

Lüften gehört genauso wie Düngen und Bewässern mit bei der Pflege dazu. Hierfür werden Löcher in den Boden gestanzt und anschließend kommt Sand hinzu. Damit bekommen die Rasenwurzeln bessere Luftzufuhr und auch Regenwasser kann eher abfließen. Staunässe wird damit ganz einfach verhindert.

Achten Sie auch immer auf den pH Wert vom Boden, sodass genügend Nährstoffe eindringen können, aber auch sich keine Pilze ansammeln oder der Boden gar zu sauer wird.

Mithilfe von Testsets können Sie dies sogar konkret nachmessen.

Wildgräser sollten Sie vor allem möglichst entfernen. Dies liegt vor allem daran, dass einige dieser Sorten anfällig für Wärme sind, weswegen sie sich auch schnell gelb verfärben. Das macht sich natürlich gut für das Gesamtbild. Halten Sie so die Grünfläche möglichst kurz und mulchen gut nach.